Körpertherapie Heidelberg, Odenwald, Wald-Michelbach

Systemische Körpertherapie 

Selbstwirksamkeit erhöhen:
neurobiologisch fundiert - systemisch optimiert

Die Scola Methode erforscht die Körperintelligenz, um die Selbstorganisation des Menschen mit seinem individuellen Erleben zu verstehen und für wirksame Veränderungsproesse zu nutzen. In der Sicherheit eines achtsam gestalteten Therapiesystems untersuchen die Klienten an der Nahtstelle zwischen Körper und Geist die aktuelle Erfahrung anhand von sog. „somatischen Markern“, um neue Erfahrungen zu erleben und Ressourcen (wieder) zu entdecken, die einen echten Unterschied zum Bisherigen bilden. Durch ein Oszillieren und Pendeln zwischen der bisherigen Bedeutungsgebung und Beziehungsgestaltung auf der einen Seite und der neuen körperlichen Erfahrung als Ressource auf der anderen Seite eröffnen sich dritte Wege für stimmige Lösungen, die Wandel und Weiterentwicklung ermöglichen. 

Unser primäres Anliegen ist es mit der hier vorgestellten Weiterbildung die oben beschriebenen Prozesse mit ihren essentiellen und relevanten Aspekten als leicht erlernbare Methode für die Praxis der systemischen Beratung sowie für die Psycho- und Körpertherapie anwendbar zu machen.

Ebenso liegt uns der Aufbau einer „inneren“ Haltung am Herzen, die sich durch Achtsamkeit, wohlwollende Allparteilichkeit, Respekt und Neugierde auszeichnet, für Menschen,  die in beratenden, helfenden und therapeutischen Berufen tätig sind oder noch beabsichtigen in diesen Berufsfeldern tätig zu werden.

Die  Weiterbildung „SYSTEMISCHE KÖRPERTHERAPIE“ vereint wesentliche Techniken und Übungen aus  den unterschiedlichen Konzepten:

  • Systemische- und Hypnotherapeutische Konzepte (nach Dr. G. Schmidt, SysTelios klink)
  • Inneres Taiji: die Königsdisziplin der Körperintelligenz zur Reorganisation und Restrukturierung von Bewegungs- und Handlungsprogrammen durch  SELBST-Integration
  • Achtsamkeitsbasierte humanistische Körperpsychotherapie, (wie z.B.: Hakomi, Focusing)

 

Erprobte, körperzentrierte Techniken, Übungen und Interventionen aus asiatisch- humanistischen Körper-Konzepten verbinden sich stimmig mit hypnosystemischen verbalen sowie non-verbalen Praktiken. Dies verschafft eine unmittelbare Beziehung zu den Klienten, mit ihren tiefen Sehnsüchten und Bedürfnissen. Eine stabile, vertrauensvolle und tragfähige Beziehung zum Klienten (Beratungs-/Therapiesystem) ist der entscheidende Faktor einer erfolgreichen Therapie und macht einen Unterschied, der einen Unterschied macht.

Grundlagen der Weiterbildung systemische Körpertherapie

1.    Die somatische Wende: Alles ist Körper!

  • Die primären prägenden Erfahrung sind körperlich 
  • Die Analyse der Entstehung von meist unwillkürlichen (unbewussten) Mustern und Anschaugen mit Hilfe der „somatischen  Marker“ (Damasio)
  • Der Zugang zu diesen Mustern über das achtsame Beobachten und Berühren der Körperintelligenz
  • Das Verändern dieser Muster über den bewussten Einsatz der Körperintelligenz (Pendeln als Vernetzung von Problem/Symptom und Lösung/Ressource)

 

2.    Der autonome Mensch als Einheit von Körper und Geist (Netzwerk)

  • Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Systemtheorie nach Luhmann)
  • Ich fühle und kommuniziere, also bin ich (Wechselwirkungen)
  • Der größere Rahmen, Kybernetik 2. und 3. Ordnung 
  • Vertrauen in das Prinzip der Selbstorganisation (Neurobiologie und emotionaler Konstruktivismus) 
  • Ein JA zur Zirkularität, denn die Logik ist ein armseliges Modell von Ursache und Wirkung (Bateson)
  • Lebende, nicht-  triviale Systeme erschaffen sich aus sich selbst heraus neu (Autopoiese)

 

3.    Der sichere Ort, Körper als Ressource und Erfahrungsspeicher

  • Sicherheit und Vertrauen als Voraussetzung für Beziehung und Berührung
  • Achtsamkeit als somatische Erfahrungsquelle (die fünf inneren Sensoren)
  • Körpermeditation, in Kontakt mit dem „organic self“ (SELBST)
  • Die Re-Organisation und Neu-Aufstellung  der „Inneren Familie“ (Skulptur-Arbeit)
  • Der Körper als wohlwollender Kommunikations- und Kooperationspartner mit Sinngebung

 

4.    Die „innere“ Haltung, Homo sapiens sapiens

  • Therapie-Taiji, mit der Kraft gehen, im Fluss sein
  • Ressourcenorientierung für mehr Raum für Wachstum und Entfaltung
  • Die inneren Beobachter, die, die alles sehen und verstehen können (Achtsamkeit)
  • Die Gegenwart der Gegenwart - Präsens im  „Hier und Jetzt“ (Zugänge zum gegenwärtigen und zum gewünschten Erleben)
  • Allparteilichkeit und Zielneutralität (die Kreativität des 3.Weges) 
  • Das SELBST als „Wächter“ der verschiedenen  Bewusstseinsebenen  (Alltagsbewusstsein und Ressourcen-Lösungsbewusstsein)
  • Du bist nicht Deine Gedanken, Du bist nicht Deine Gefühle (Desidentifikation als Voraussetzung für Metaprozesse)

 

5.    Transfer und Stabilisierung, Das Oszillieren zwischen den Systemen

  •  „Neuverhandlungen“ mit den sozialen Umwelten, die attraktiven Einladungen der „Äußeren Systeme“ 
  • Die somatopysische Selbstorganisation im Kontext sozialer Systeme
  • Verflüssigen, innere und äußere Verabredungen (Integration und Grenzen)
  • Innere Resonanzen im Kontakt mit Metakognition und Metakommunikation
  • Lernen zwischen den Zeilen zu lesen, die Entwicklung eines „neuen“ Sprachcodes
  • Sprache ohne Worte, Körpergeschichten, wie unser Köper das Leben meistert 
  • Die „frohen“ Botschafter der Bedürfnisse und Sehnsüchte
  • Rituale, die Verabredung mit sich selbst, Zukunftsgestaltung
  • Neu- Bewertung, Unterschiede, die einen Unterschied machen
  • Wohlwollende Selbstreflexion, die Brillen der „inneren“ Beobachter (Umgang mit blinden Flecken)

 

Zu den Weiterbildungen:

Voraussetzung für die Teilnahme am Grundlagentraining ist die vorherige Teilnahme an einem Prozessseminar zur Einführung

Prozessseminare zur Einführung

Grundlagentraining

Aufbautraining

Zertifizierung

  • Anrufen
  • Seminare